
Wahoo TRACKR Test 2026: Dual-Konnektivität für gemischte Setups
Wahoo TRACKR im Test: Brustgurt mit Bluetooth/ANT+ für gemischte Ökosysteme. 100h Akku, IPX7, präzise, aber kein Speicher. Für wen lohnt er sich?
August 2026

Der Polar H9 liefert im Test dieselbe EKG-Präzision wie der H10, verzichtet aber auf internen Speicher und zweite Bluetooth-Verbindung, für Single-Device-Nutzer ein echter Spartipp.
Im Vergleich: Bester Pulsgurt 2026
Wie wir testen, steht in So testen wir HYROX-Equipment.
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Skala 0-100 Punkte. Wie wir bewertenCopyright © 2026 HYROX Vergleich
Für HYROX-Athleten ist der Polar H9 praktisch deckungsgleich mit dem H10: Er verfügt über die gleiche EKG-Sensortechnik, die gleiche Messgenauigkeit und den gleichen Formfaktor.
Wer weder internen Speicher noch zwei parallele Bluetooth-Verbindungen benötigt, kann hier rund 45 Prozent sparen, ohne auf etwas verzichten zu müssen.
Im Test lag die Ganggenauigkeit bei allen acht Stationen und den Laufabschnitten auf H10-Niveau, es gab keine Ausreißer oder Kontaktverluste. Zwischen jeder Station liegt ein Kilometer Laufen, und den kompletten Ablauf mit allen Stationsgewichten haben wir separat erklärt.
Testergebnis: 90 von 100 Punkten. Der H9 ist die richtige Wahl für Einsteiger und Fortgeschrittene, die mit einer Uhr oder einem Radcomputer trainieren und auf Offline-Recording verzichten können. Wer dagegen Uhr und Smartphone gleichzeitig koppeln oder Intervalle ohne Gerät aufzeichnen möchte, greift zum H10.
Preislich liegt der H9 mit rund 45 Euro deutlich unter dem H10 (ca. 90 Euro) und auf Augenhöhe mit dem Garmin HRM-DUAL, der ebenfalls nur eine Bluetooth-Verbindung bietet.
| Sensortechnik | EKG (Elektrokardiogramm) |
|---|---|
| Konnektivität | Bluetooth Low Energy, ANT+ |
| Bluetooth-Verbindungen | 1 gleichzeitig |
| Interner Speicher | Nein |
| Batterie | CR2025, ca. 400 Stunden Laufzeit |
| Gewicht Sensor | ca. 21 g |
| Gurtlänge | 65-93 cm (XS-S) |
| Wasserdichtigkeit | 30 m |
| Verschluss | Hakenverschluss |
| Gurt waschbar | Ja, Maschinenwaschbar |
Der H9 saß im Test bei allen Laufabschnitten stabil. Es gab keine Spikes beim Anfahren, keinen Drift bei längeren Läufen und keinen Kontaktverlust beim Compromised Running zwischen den Stationen.
Die EKG-Messung reagiert innerhalb von zwei bis drei Sekunden auf Tempowechsel, was für Intervalle und die kurzen Erholungsphasen zwischen SkiErg und Sled Push schnell genug ist.
Bei den Stationen selbst bleibt der Gurt an Ort und Stelle. Beim Rowing und am SkiErg aus unserem Testbericht sitzt der Sensor unterhalb des Brustbeins und der Gurt rutscht auch bei Vorbeuge und Rückzug nicht.
Burpee Broad Jumps: Kein Verrutschen beim Hinlegen, kein Druck beim Aufstehen. Sled Push und Pull: Der Gurt bleibt auch bei maximaler Rumpfspannung plan am Körper.
Ein direkter Vergleich mit einer Garmin Forerunner 965 (optischer Sensor am Handgelenk) zeigte die üblichen Schwächen der Handgelenksmessung: Bei schnellen Tempowechseln, etwa vom Laufen direkt in die Wall Balls mit dem Wettkampfball, lag die Uhr bis zu zehn Schläge daneben, während der H9 sofort den korrekten Wert lieferte.
Für HYROX, bei dem jede Station den Puls anders belastet, ist ein Brustgurt Pflicht.
Der H9 nutzt den Polar Soft Strap, ein dünneres und glatteres Textilband ohne die Silikon-Dots des H10 Pro Straps. Der Hakenverschluss rastet sauber ein und hält.
Im Test gab es kein ungewolltes Öffnen. Die Gurtlänge XS-S (65-93 cm) passt für Brustumfänge bis etwa 100 cm. Größere Athleten benötigen die separat von Polar angebotene M-XXL-Variante.
Im Vergleich zum H10-Gurt liegt der Soft Strap etwas lockerer an, was Geschmackssache ist. Wer den engeren, griffigeren Sitz des H10 gewohnt ist, empfindet den H9 möglicherweise als weniger präsent.
Im Test war der Unterschied spürbar, aber nicht störend: Der H9 saß bei jedem Lauf sicher, rutschte nicht und hinterließ keine Druckstellen. Für Rennen, die länger als 90 Minuten dauern, bevorzugen manche Athleten den Pro Strap, da er auch bei durchnässtem Shirt besser haftet.
Der Soft Strap ist maschinenwaschbar (30 °C, Schonwaschgang). Nach zehn Wäschen wies das Material im Test keine Abnutzung auf.
Der Sensor selbst wiegt 21 Gramm und ist während des Laufens nicht zu spüren. Die Elektroden sitzen links und rechts am Modul und benötigen leicht angefeuchtete Haut oder ein feuchtes Shirt für sofortigen Kontakt. Trockene Haut führt in den ersten 30 Sekunden zu ungenauen Werten, danach stabilisiert sich die Messung durch Schweiß.
Der H9 lässt sich über Bluetooth Low Energy und ANT+ mit Sportuhren, Radcomputern, Smartphones und Fitness-Apps koppeln.
Das Pairing ist in unter zehn Sekunden erledigt: Sensor andrücken, in der Uhr oder App nach Herzfrequenz-Sensoren suchen, fertig. Im Test funktionierte die Verbindung mit Garmin Forerunner, Polar Vantage, Wahoo ELEMNT, Zwift und der Polar-Flow-App ohne Abbrüche.
Der entscheidende Unterschied zum H10 besteht darin, dass der H9 nur eine Bluetooth-Verbindung gleichzeitig halten kann.
Wer Uhr und Smartphone parallel koppeln möchte, um beispielsweise live auf dem Handy mitzulesen, während die Uhr die Daten aufzeichnet, benötigt den H10.
ANT+ läuft parallel zu Bluetooth, sodass du den H9 gleichzeitig mit einer ANT+-Uhr und einem Bluetooth-Radcomputer nutzen kannst.
Die Reichweite liegt bei etwa drei Metern und ist damit ausreichend für eine Uhr am Handgelenk oder ein Smartphone in der Tasche.
Bei Indoor-Trainern (Zwift, TrainerRoad) bleibt die Verbindung auch bei einem Abstand von fünf Metern stabil. Der Sensor schaltet sich automatisch ein, sobald er Hautkontakt erkennt, und geht nach etwa einer Minute ohne Signal in den Stand-by-Modus.
Der Polar H9 ist eine gute Wahl für HYROX-Athleten sowie für Läufer, Radfahrer und Ruderer, die ihre Herzfrequenz präzise messen und dabei nur ein Gerät, beispielsweise eine Uhr oder einen Radcomputer, verwenden möchten. Er bietet eine flexible Verbindung per Bluetooth LE und ANT+ und ist günstiger als der H10.
Weniger geeignet ist der H9 hingegen für Sportler, die Uhr und Smartphone gleichzeitig per Bluetooth verbinden, ohne Uhr trainieren und die Daten später abrufen oder zusätzliche Laufeffizienz-Daten aufzeichnen möchten.
Für die meisten HYROX-Athleten reicht der H9 jedoch aus, da die Herzfrequenzmessung ebenso zuverlässig ist und der günstigere Preis ihn zu einer attraktiven Alternative zum H10 macht. Wo er im Gesamtranking landet, zeigt unser Test der besten Pulsgurte 2026.
Tiefstpreis: 43,79 €Höchstpreis: 55,51 €Zeitraum 3 M
Historische Tagespreise · Quelle: Keepa · Aktueller Preis siehe Angebot oben · Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Der Polar H10 ist der „große Bruder” mit zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen, internem Speicher für ein Offline-Workout und dem griffigeren Pro Strap.
Er kostet rund 90 Euro und lohnt sich nur, wenn du eine dieser Funktionen wirklich brauchst. Für Nutzer, die nur ein Gerät verwenden, ist der H9 die bessere Wahl, denn die Messgenauigkeit ist identisch.
Garmin HRM-Pro Plus: Bietet ebenfalls Dual-Bluetooth, dazu Running Dynamics (Bodenkontaktzeit, vertikale Bewegung, Schrittlänge) und internen Speicher. Er kostet ca. 130 Euro und richtet sich an Läufer, die ihre Laufeffizienz analysieren wollen. Für HYROX, bei dem es um acht verschiedene Stationen geht, sind die Laufmetriken weniger relevant, der H9
reicht aus.
Der Wahoo TRACKR ist preislich auf H9-Niveau (ca. 50 Euro), hat Dual-Bluetooth, aber keinen ANT+. Wer nur Bluetooth-Geräte nutzt und zwei gleichzeitig koppeln will, findet hier eine Alternative.
Die Messgenauigkeit liegt unserer Online-Stimmen-Analyse zufolge knapp unter Polar-Niveau. Einzelne Nutzer berichten von gelegentlichen Spikes bei sehr schnellen Tempowechseln.
Der Polar H9 erreicht 98 von 100 möglichen Punkten bei der Messgenauigkeit. Im Test gab es weder bei den Laufabschnitten noch an den HYROX-Stationen Ausreißer oder Kontaktverlust. Die EKG-Präzision entspricht der des H10.
Beim Tragekomfort erreicht der H9 85 von 100 Punkten. Der Soft Strap sitzt sicher, ist aber etwas dünner und weniger griffig als der H10 Pro Strap. Für die meisten Athleten ist das kein Problem.
Bei sehr langen Rennen oder durchnässtem Shirt bevorzugen manche jedoch den engeren Sitz des H10. Die Konnektivität erreicht 80 Punkte. Bluetooth LE und ANT+ funktionieren zwar zuverlässig, aber die Beschränkung auf eine Bluetooth-Verbindung schließt Multi-Device-Szenarien aus.
Wer Uhr und Smartphone parallel koppeln will, muss zum H10 greifen. Die Akkulaufzeit verdient 95 Punkte. 400 Stunden aus einer CR2025-Knopfzelle reichen für ein Jahr intensives Training und der Wechsel dauert nur zehn Sekunden.
Bei der Preis-Leistung holt der H9 93 Punkte. Für etwa 45 Euro bekommst du ein H10-Messgerät mit einer Genauigkeit von 10 Metern, ohne die Funktionen, die die wenigsten Athleten benötigen. Es ist ein echter Spartipp, bei dem du nicht auf wichtige Funktionen verzichten musst.
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