
Polar H9 Test 2026: Günstiger Brustgurt für HYROX
Der Polar H9 liefert im Test dieselbe EKG-Präzision wie der H10, verzichtet aber auf internen Speicher und zweite Bluetooth-Verbindung, für Single-Device-Nutzer ein echter Spartipp.
August 2026

Wahoo TRACKR im Test: Brustgurt mit Bluetooth/ANT+ für gemischte Ökosysteme. 100h Akku, IPX7, präzise, aber kein Speicher. Für wen lohnt er sich?
Der Wahoo TRACKR ist ein Brustgurt, der eine Sache besonders gut kann: die Herzfrequenz messen. Es ist möglich, ihn mit allen Geräten zu verbinden, die du gerade nutzt.
Das kann auch deine Apple-Uhr, dein Radcomputer von Wahoo oder deine Trainings-App von einem Drittanbieter sein. Drei parallele Bluetooth-Verbindungen plus ANT+ machen ihn zur markenunabhängigen Lösung für gemischte Setups.
Im Test erreicht der TRACKR 89 Prozent und ist damit eine klare Empfehlung für HYROX-Athleten, die Uhr, App und Radcomputer von verschiedenen Herstellern kombinieren, aber keine Offline-Tracking-Funktion benötigen.
Der TRACKR wiegt 39 Gramm, hält mit einer Akkuladung über 100 Stunden durch und ist IPX7-zertifiziert (spritzwassergeschützt, aber nicht schwimmfähig).
Er sitzt flach am Brustkorb, rutscht nicht bei Burpees oder Sled Push und liefert dieselbe Präzision wie der Polar H10, ohne dessen Onboard-Speicher und ohne dessen Preis. Für rund 75 Euro bekommst du einen Pulsgurt, der sich nicht darum schert, welches Ökosystem du nutzt.
| Gewicht (mit Gurt) | 39 g |
|---|---|
| Konnektivität | Bluetooth (bis zu 3 gleichzeitig) und ANT+ |
| Akkulaufzeit | über 100 Stunden |
| Akku-Typ | Lithium-Ionen, fest verbaut |
| Ladeanschluss | USB-C mit magnetischem Kabel |
| Wasserdichtigkeit | IPX7 (bis 1 m für 30 Minuten) |
| Brustumfang | bis 127 cm (50 Zoll) |
| Gurtlänge verstellbar | 66,7 cm bis 87,6 cm |
| Kompatibilität | iOS, Android, Windows, Mac |
| Onboard-Speicher | nein |
| Schwimmbar | nein |
Bei HYROX ist es wichtig, dass der Pulsgurt gut sitzt. Das gilt für die Laufabschnitte, die Burpee Broad Jumps und den Sled Push. Der TRACKR sitzt. Sein seitlicher Klettverschluss liegt flach an, seine gummierte Gurtoberfläche rutscht nicht und sein flaches Modul stört bei keiner Station.
Im Test blieb die Verbindung zur Apple Watch Ultra 2 über alle acht Stationen stabil, ohne einen einzigen Dropout.
Die Dual-Konnektivität spielt ihre Stärke aus, wenn du ein gemischtes Setup verwendest. Apple Watch am Handgelenk, Wahoo ELEMNT am Lenker und Zwift auf dem iPad.
Der TRACKR verbindet alle drei Geräte parallel und stellt sicher, dass jedes Gerät dieselben Daten ohne Verzögerung und Aussetzer erhält.
Das ist der Punkt, an dem der TRACKR Polar und Garmin schlägt. Beide bieten ebenfalls Bluetooth und ANT+, aber nur der TRACKR erlaubt drei parallele Bluetooth-Verbindungen.
In unserer Online-Stimmen-Analyse zu den Wahoo TRACKR-Erfahrungen zeigt sich: Nutzer, die von anderen Gurten wechseln, berichten von zuverlässigem Pairing und stabiler Verbindung, auch bei intensiven Intervallen. Ein häufig genannter Vorteil ist, dass der Gurt auch bei schweißtreibenden Workouts an Ort und Stelle bleibt, ohne dass er nachgezogen werden muss.
Der TRACKR kann sich über Bluetooth mit bis zu drei Geräten gleichzeitig verbinden. Im Test waren das eine Apple Watch, die Wahoo-App auf dem iPhone und ein Wahoo-ELEMNT-Radcomputer.
Alle drei zeigten dieselbe Herzfrequenz, synchron und ohne Verzögerung. Das Pairing ist simpel: Gurt anlegen, die LED blinkt blau, anschließend in der App oder am Gerät verbinden, die LED leuchtet dann durchgehend blau.
ANT+ funktioniert parallel, ohne die Bluetooth-Verbindungen zu stören. Das ist ideal für Garmin-Nutzer, die zusätzlich eine App auf dem Handy laufen lassen.
Die Akkulaufzeit von über 100 Stunden ist im Alltag spürbar. Nach drei Wochen täglichem Training (insgesamt rund 15 Stunden aktive Nutzung) zeigte die LED beim Laden noch grün, der Akku war also noch nicht leer.
Wahoo gibt an, dass eine volle Ladung über 100 aktive Stunden hält, und unsere Online-Stimmen-Analyse bestätigt dies. Nutzer berichten, dass sie den Gurt wochenlang nutzen können, bevor sie ihn ans magnetische USB-C-Kabel hängen müssen. Das Kabel rastet magnetisch ein und die LED zeigt den Ladestatus an: Rot bedeutet laden, grün bedeutet volle Ladung.
Ein Detail, das auffällt, ist, dass der TRACKR keine Daten lokal speichert. Wenn du außer Reichweite deines gekoppelten Geräts bist, gehen die Daten verloren.
Für HYROX-Rennen, bei denen die Uhr am Handgelenk bleibt, ist das jedoch kein Problem. Für Schwimmer oder Offline-Tracker ist es jedoch ein Ausschlusskriterium.
Vorteile
Nachteile
Der Wahoo TRACKR ist besonders für HYROX-Athleten und Vieltrainer geeignet, die verschiedene Geräte und Marken kombinieren möchten.
Dank der Unterstützung der Standards Bluetooth und ANT+ lässt sich der Gurt flexibel mit Smartwatches, Radcomputern und Trainingsplattformen verbinden.
Auch für Einsteiger und Fortgeschrittene, die präzise Herzfrequenzdaten ohne regelmäßigen Batteriewechsel wünschen, ist der TRACKR eine gute Wahl.
Er ist weniger geeignet für Schwimmer, da er nicht für den Einsatz im Wasser ausgelegt ist, sowie für Sportler, die einen integrierten Speicher für Trainingseinheiten ohne verbundenes Gerät benötigen. Wer ausschließlich Garmin-Geräte nutzt, kann zudem mit einem günstigeren Garmin-Gurt auskommen.
Mit einem aktuellen Preis von rund 75 Euro liegt er im Mittelfeld: Er ist günstiger als der Polar H10 (rund 90 Euro), aber teurer als der Garmin HRM-Dual (rund 60 Euro).
Dafür bekommst du die längste Akkulaufzeit der drei Modelle: über 100 Stunden statt 30 Stunden (Polar) oder rund 50 Stunden (Garmin). Der TRACKR ist die richtige Wahl, wenn du die Dual-Konnektivität benötigst und das Gerät nicht alle paar Wochen laden willst.
Laut Herstellerangaben liegt der offizielle Preis bei 89,99 Euro. Der aktuelle Preis ist ein gutes Angebot: Wer den Gurt jetzt kauft, zahlt weniger als die unverbindliche Preisempfehlung und erhält einen Wahoo-Brustgurt, der sich mit allen Geräten verbindet, die Bluetooth oder ANT+ unterstützen.
Wenn der TRACKR für dich nicht infrage kommt, sind diese beiden Gurte die nächsten Kandidaten:
Der H10 verfügt über einen Onboard-Speicher für eine Trainingssession, ist schwimmfähig und somit ideal für Triathleten oder Schwimmer, die ihre Herzfrequenz im Wasser tracken möchten.
Er kostet rund 90 Euro, hat aber nur eine Akkulaufzeit von 30 Stunden (Knopfzelle CR2025, austauschbar).
Wer Offline-Tracking benötigt oder im Schwimmbecken trainiert, für den ist der H10 die richtige Wahl. Wer weder das eine noch das andere braucht, spart mit dem TRACKR Geld und gewinnt Akkulaufzeit.
Der HRM-Dual ist mit rund 60 Euro der günstigste der drei Kandidaten und bietet ebenfalls Bluetooth und ANT+, allerdings nur eine Bluetooth-Verbindung gleichzeitig. Die Akkulaufzeit liegt bei rund 50 Stunden (Knopfzelle CR2032, austauschbar).
Er ist die richtige Wahl für Garmin-Nutzer, die nur ein Gerät gleichzeitig verbinden und keine 100-stündige Laufzeit benötigen. Wer mehrere Geräte parallel nutzt, stößt beim HRM-Dual an seine Grenzen.
Der Wahoo TRACKR erreicht 89 Prozent und ist eine klare Empfehlung für HYROX-Athleten mit gemischten Setups. Die Genauigkeit ist mit 93 Punkten sehr hoch.
Im Test waren die Werte identisch mit denen der Apple Watch Ultra 2 und des Coros Pace 3, es gab keine Aussetzer oder Verzögerungen. Beim Tragekomfort (90 Punkte) überzeugt der flache, leichte Sitz.
Der Gurt verrutscht nicht bei Burpees oder Sled Push und der seitliche Klettverschluss drückt nicht. Die Konnektivität (95 Punkte) ist das Kernmerkmal des TRACKR: Drei parallele Bluetooth-Verbindungen plus ANT+ machen ihn zu einer markenunabhängigen Lösung, die mit allem funktioniert.
Die Akkulaufzeit von über 100 Stunden (92 Punkte) ist spitze: Wochenlang nutzen ohne Nachladen, kein Batteriewechsel. Bei der Preis-Leistung (85 Punkte) liegt der TRACKR im Mittelfeld: Er ist günstiger als der Polar H10, aber teurer als der Garmin HRM-Dual und hat die längste Akkulaufzeit der drei.
Der fehlende Onboard-Speicher und die fehlende Schwimmfähigkeit kosten Punkte. Wer beides nicht benötigt, erhält mit dem TRACKR den besten Allrounder für gemischte Ökosysteme.