Praxistest im Rennen
Das SIS GO Isotonic Energy Gel wurde über mehrere HYROX-Rennen (60-90 Minuten) und lange Laufeinheiten (über 90 Minuten) getestet, jeweils ohne Wasser.
Die dünnflüssige Konsistenz, die etwa der von halbfestem Gelee entspricht, macht das Gel zum schnellsten Griff zwischen den Stationen: Beutel aufreißen, in einem Zug runterschlucken, weiterlaufen.
Es muss nicht gekaut werden, es gibt kein Würgen und es bleibt kein klebriger Rest im Mund zurück.
Beim Laufen zwischen den Stationen fällt die isotonische Formel am stärksten auf. Der Magen bleibt ruhig, es gibt kein Völlegefühl und keine Übelkeit, auch nicht, wenn das Gel direkt vor einem intensiven Abschnitt eingenommen wird. Im Vergleich zu dickeren Gels, die ohne Wasser schwer im Magen liegen, ist der Unterschied spürbar.
Während der Übungen SkiErg , Rowing und Wall Balls haben wir das Gel bewusst nicht genommen, da die Stationen zu kurz sind, um Energie nachzuladen.
Am SkiErg hast du ohnehin beide Hände am Griff, da passt kein Beutel dazwischen, und wie sich die Geräte im Training anfühlen, steht in unserem SkiErg-Testbericht.
Bei einem 90-minütigen Rennen haben zwei Beutel gereicht (einer nach 30 Minuten, einer nach 60 Minuten); bei längeren Einheiten entsprechend mehr.
Der Geschmack ist angenehm zurückhaltend, fruchtig, nicht übersüßt und ohne künstliche Note. Am leichtesten runtergehen Orange und Lemon & Lime, Cherry und Blackcurrant hinterlassen einen leichten Nachgeschmack, der sich mit einem Schluck Wasser (falls zur Hand) sofort wegspülen lässt. Tiramisu ist Geschmackssache: Die Kaffee-Note ist leicht herb und für manche genau richtig, für andere zu intensiv.
Die Energiefreisetzung ist gleichmäßig und ohne Spike, es gibt kein Zuckerhoch, das nach 20 Minuten in ein Loch kippt. Das Maltodextrin wird kontinuierlich aufgenommen und die Beine bleiben stabil.
Der Nachteil: Mit nur 22 g Kohlenhydraten pro Beutel spürt man die Energie nicht so deutlich wie bei einem 30-g-Gel. Die Wirkung ist subtiler und die Grundlage muss schon vorher stimmen.