
Eric Flag Gewichtsweste im Test
Eric Flag Gewichtsweste im Test: 16 Metallgewichte à 1,2 kg, 0 bis 20 kg fein stufbar. Unser Favorit unter den Sandtaschen-Westen fürs HYROX-Training.
Juli 2026

5BILLION Monstervest Test: Wir prüfen Sitz, Gewichtsabstufung und Laufverhalten der 20-kg-Weste und sagen, für wen sich die feine Dosierung lohnt.
Im Vergleich: Die besten Gewichtswesten 2026 im Test & Vergleich
Wie wir testen, steht in So testen wir HYROX-Equipment.
78/ 100
Skala 0-100 Punkte. Wie wir bewertenCopyright © 2026 HYROX Vergleich
Du willst eine Gewichtsweste, die mit dir mitwächst, ohne dass du nach drei Monaten ein zweites Modell kaufen musst. Die 5BILLION Monstervest verspricht genau das: verstellbar von 1 bis 20 kg, zu einem Preis, der deutlich unter den meisten Plate Carriern liegt.
Als Sandtaschen-Weste setzt sie auf 20 einzelne Gewichte statt auf starre Platten. Das macht sie zur Wahl für alle, die ihre Last in feinen Schritten steigern wollen, von Weighted Lunges bis zum schweren Carry.
Im Test zeigt sich: Für Kraftübungen ist sie eine klare Empfehlung. Beim Laufen klappert sie, sobald Taschen nicht voll beladen sind, und genau das zieht die Note für reine Weighted Runs nach unten.
Unsere Bewertung basiert auf eigenem Praxiseinsatz und den Produktdaten des Herstellers. Wir bewerten jede Gewichtsweste nach einem festen, gewichteten Kriterienkatalog: Sitz & Verstellbarkeit, Maximalgewicht & Gewichtsabstufung, Laufverhalten und Preis-Leistung, jedes auf einer Skala von 0 bis 100.
Für diese Produktklasse wiegt das Laufverhalten besonders schwer, weil eine Weste, die beim Weighted Run schlackert, den Trainingseffekt mindern und die Lauftechnik stören kann. Bei der Monstervest hat genau dieses Kriterium Punkte gekostet: das Klappern bei Teilbeladung.
Punkte eingebracht hat dagegen die Kombination aus hohem Maximalgewicht und niedrigem Preis pro Kilo, die im Kriterium Preis-Leistung deutlich positiv zu Buche schlägt.
Die Monstervest ist bei uns bereits mit 78 von 100 Punkten im großen Gewichtswesten-Vergleich bewertet. Diese Note bleibt in diesem Einzeltest konsistent, da sich an Produkt oder Vergleichsumfeld nichts geändert hat.
Die Monstervest setzt auf klassische Sandtaschen-Bauweise: 20 einzelne Metallgewichte, verteilt auf Fächer vorn und hinten, gehalten von Klettverschluss und Hüftgurt.
| Material | Nylon |
|---|---|
| Gewichtsspanne | 1 bis 20 kg |
| Einzelgewichte | 20 x ca. 920 g |
| Verschlussart | Klett + Hüftgurt |
| Maße | 30 x 12 x 40 cm |
| Preis pro kg | ca. 6,50 € |
| Farbe | Schwarz |
| Zielgruppe laut Hersteller | Cardio & Bodyweight |
Der Hüftgurt ist das zentrale Element der Monstervest: Er zieht die Weste eng an den Rumpf und verhindert, dass sie beim Bücken nach vorn kippt. In Kombination mit dem Klettverschluss an der Front lässt sich die Weite in weiten Grenzen anpassen.
So passt sie sowohl schlanke als auch kräftigere Oberkörper. Die 20 Einzelgewichte stecken in separaten Fächern, jeweils mit eigenem Klettverschluss gesichert.
Das Einsetzen und Entnehmen geht zügig, ohne Werkzeug und ohne dass du die Weste komplett öffnen musst. Bei voller Beladung liegt die Weste erstaunlich ruhig am Körper.
Problematisch wird es erst, wenn du nur die Hälfte der Fächer befüllst. Dann verteilt sich das Gewicht ungleichmäßiger, und einzelne Taschen schlagen bei schnellen Bewegungen gegeneinander.
Für Kniebeugen, Klimmzüge oder Carries stört das kaum, weil die Bewegung selbst langsamer und kontrollierter ist. Bei schnellen Übergängen, etwa zwischen Übungen im Zirkel, merkst du die lose sitzenden Taschen deutlich eher.
20 kg Maximalgewicht ist mehr als bei vielen Budget-Westen: Die adidas Gewichtsweste und viele MUPAI-Varianten enden bereits bei 10 kg, was für eine Progression über Monate schnell zu wenig wird.
Die Schrittgröße von rund 920 g pro Gewicht erlaubt eine deutlich feinere Dosierung als bei Plate-Carrier-Systemen, die meist in 2- bis 4-kg-Sprüngen arbeiten. Für die offiziellen Murph-Referenzgewichte von 9 kg (Herren) und 6 kg (Damen) reicht die Monstervest mit großem Spielraum nach oben.
Im Vergleich zur Eric Flag Weighted Vest, die mit 16 Gewichten à 1,2 kg ebenfalls bis 20 kg geht, hat die Monstervest mit ihren kleineren 920-g-Einheiten theoretisch die feinere Abstufung.
In der Praxis bedeutet das mehr einzelne Taschen und damit auch mehr potenzielle Klapperstellen bei Teilbeladung. Das ist ein Kompromiss, den du gegen die feinere Dosierung abwägen musst.
Hier zeigt sich die Kehrseite der feinen Abstufung am deutlichsten. Sobald du mit der Monstervest einen Weighted Run läufst und nicht alle 20 Taschen voll beladen hast, bewegen sich die leeren oder halbleeren Fächer relativ zum Körper.
Das Ergebnis ist ein spürbares Klappern bei jedem Schritt, das mit zunehmendem Lauftempo lauter und störender wird. Bei Sandbag Lunges oder Burpee Broad Jumps fällt das kaum auf, weil die Bewegung selbst schwerer und langsamer ist als ein Lauftempo zwischen den Stationen.
Genau dort, bei den Wechseln von einer Station zum Lauf und zurück, wird das Klappern im HYROX-Kontext am ehesten relevant.
Ein Plate Carrier wie der 5.11 TacTec Plate Carrier umgeht dieses Problem konstruktionsbedingt: Zwei feste Platten liegen eng an Brust und Rücken und bewegen sich nicht relativ zum Körper. Dafür lässt sich dort das Gewicht nur in den groben Stufen der verfügbaren Plattensätze wählen, nicht in 920-g-Schritten.
Wer überwiegend Weighted Runs trainiert, ist mit einem eng anliegenden System besser bedient. Wer die Weste primär für Kraftübungen und Carries nutzt, bei denen die Bewegung ruhiger abläuft, profitiert von der feinen Dosierung der Monstervest mehr, als ihn das Klappern stört.
Mit 99,99 € für 20 kg Maximallast liegt die Monstervest bei rund 6,50 Euro pro Kilogramm Zuladung. Das ist ein deutlich günstigerer Wert als bei vielen Konkurrenten in ähnlicher Preisklasse.
Zum Vergleich: Die Eric Flag Weighted Vest kostet bei vergleichbarem Maximalgewicht von 20 kg mehr pro Kilogramm. Dafür bietet sie mit gehärtetem Stahl statt Sandtaschen-Konstruktion ein robusteres Gewichtssystem ohne Klapperrisiko bei Teilbeladung.
Die Capital Sports Gewichtsweste positioniert sich mit ihrer 25-kg-Variante bei einem ähnlichen Preis-pro-Kilo-Verhältnis, bietet aber mehr Gesamtreserve für langfristige Progression.
Für wen sich die Monstervest preislich lohnt: für alle, die primär Kraftübungen trainieren und das hohe Maximalgewicht zu einem niedrigen Preis pro Kilo wollen, ohne auf die Lauftauglichkeit eines Plate Carriers angewiesen zu sein.
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Adidas Gewichtsweste bis 10kg - individuelles Gewicht in 1kg Schritten - Aeroready Technologie für Fitness- und AusdauertrainingWer mit dem Klappern der Monstervest nicht leben will oder eine andere Gewichtsabstufung sucht, findet hier passendere Optionen.
Modell | Bauart | Maximalgewicht | Zielgruppe |
|---|---|---|---|
Phantom Athletics Gewichtsweste | Plate Carrier | 9 bis 18 kg | Ruhiger Lauf-Sitz, Murph-Herrengewicht |
ZEUZ Gewichtsweste | Hybrid (6 Stahlplatten) | 1,5 bis 16,5 kg | Feinere Abstufung bei ruhigerem Sitz |
Capital Sports Gewichtsweste | Sandtaschen-Weste | 5 bis 25 kg | Budget-Einstieg mit höherer Reserve |
Die Phantom Athletics Gewichtsweste trifft mit ihrem Basisgewicht von 9 kg exakt das offizielle Murph-Herrengewicht und sitzt dank fester Platten beim Laufen deutlich ruhiger. Wer Weighted Runs in den Vordergrund stellt, ist hier besser aufgehoben.
Die ZEUZ Gewichtsweste kombiniert sechs Stahlplatten zu 19 Gewichtsstufen zwischen 1,5 und 16,5 kg. Das ist feiner als ein reiner Plate Carrier und ruhiger als eine klassische Sandtaschen-Weste, allerdings bei niedrigerem Maximalgewicht als die Monstervest.
Wer zunächst nur einsteigen will, bevor er in ein höheres Maximalgewicht investiert, findet in der Capital Sports Gewichtsweste eine günstige Sandtaschen-Alternative mit bis zu 25 kg Zuladung und ähnlich herausnehmbaren Gewichten.
5BILLION Monstervest: 78 von 100 Punkten. Klare Empfehlung für Kraftfokus, keine Empfehlung für reine Weighted Runs.
Stärken: niedrigster Preis pro Kilogramm Zuladung im Vergleich, feinste Gewichtsabstufung dank 20 Einzelgewichten, hohes Maximalgewicht von 20 kg.
Schwäche: spürbares Klappern bei Teilbeladung, besonders bei schnellerem Lauftempo zwischen den Stationen. Wer die Weste für Sandbag Lunges, Carries und Kraftprogression einsetzt, bekommt viel Gewicht fürs Geld. Wer überwiegend Weighted Runs trainiert, sollte zu einem Plate Carrier oder einem eng anliegenden System greifen.
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