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Ploj und Stroschneider holen Pro-Siege bei HYROX Gdańsk 2026

HYROX Gdańsk 2026: Alen Ploj gewinnt dank starker Wall Balls knapp gegen Tvrdik, Stroschneider siegt bei den Frauen in der AmberExpo.

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Aktualisiert am
12.10.2026
Veröffentlicht am
12.10.2026

Inhaltsverzeichnis6
  1. 1Das Wichtigste in Kürze
  2. 2Männerrennen: Ploj dreht das Rennen an der letzten Station
  3. 3Frauenrennen: Stroschneider setzt sich früh ab
  4. 4Doubles: Klare Siege für Parvizi Wayne/Cook und White/Maguire
  5. 5Einordnung: Ploj im Aufwind, enges Pro-Feld
  6. 6FAQ: Häufig gestellte Fragen

Alen Ploj aus Slowenien hat sich am 10. und 11. Oktober 2026 den Sieg im Männer-Pro-Rennen von HYROX Gdańsk gesichert, Tanja Stroschneider aus Österreich gewann bei den Frauen. Austragungsort war die AmberExpo in Gdańsk, Polen.

Männerrennen: Ploj dreht das Rennen an der letzten Station

Tomas Tvrdik führte bei den Männern über weite Strecken des Rennens. An den Sandbag Lunges lag Ploj noch auf einem soliden zweiten Platz, mit Jude Reynolds im Nacken.

Die Entscheidung fiel erst an der letzten Station. Ploj lief seine ersten 100 Wall Balls komplett unbroken, in 3:18 Minuten. Tvrdik dagegen verlor am selben Gerät zweimal den Ball und damit wertvolle Sekunden.

Am Ende trennten beide nur 6 Sekunden: 57:02 zu 57:08. Jude Reynolds wurde Dritter in 57:33, Jesse Owen komplettierte die Top 4 in 58:19.

Ploj beschrieb seine Taktik so: Er habe diesmal aggressiver starten wollen als in seinen letzten beiden Rennen, in denen er zu konservativ unterwegs gewesen sei. Sein Plan sei gewesen, nah an Tvrdik dranzubleiben und den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Als er sah, dass Tvrdik an den Wall Balls strauchelte, habe er alles reingeworfen, auch weil Reynolds von hinten Druck gemacht habe.

Frauenrennen: Stroschneider setzt sich früh ab

Bei den Frauen bestimmte Tanja Stroschneider von Beginn an das Tempo. Caitlin Tweed blieb bis zum Ziel dran, am Ende betrug der Vorsprung 14 Sekunden, 1:00:50 zu 1:01:04.

Dahinter folgte mit fast einer Minute Rückstand Lea Sophie Pommerening in 1:01:53. Megan Platten komplettierte das Feld der vorderen Plätze in 1:02:58.

Doubles: Klare Siege für Parvizi Wayne/Cook und White/Maguire

In den Pro-Doubles der Frauen zeigten Sophia Parvizi Wayne und Chloe Cook aus Großbritannien die deutlichste Leistung des Wochenendes. Mit 54:58 lagen sie fast zwei Minuten vor den Zweitplatzierten Malene Pedersen und Frida Reiersølmoen (56:53). Jo Smith und Lucie Bourne wurden Dritte in 1:00:29.

Bei den Männern gewannen Kieron White und Conor Maguire aus Irland in 51:21. Ihr Vorsprung auf das polnische Duo Maciej Węgorzewski und Krystian Patryk Poremba betrug 26 Sekunden (51:47). Die norwegische Paarung Daniel Rørvik und André Sødlund wurde Dritte in 53:23.

Einordnung: Ploj im Aufwind, enges Pro-Feld

Für Ploj war Gdańsk der jüngste Schritt einer Saison mit steigender Formkurve: In Maastricht lief er wenige Wochen zuvor 57:04 für Platz 4, in Santa Cruz de Tenerife 58:11. Mit 57:02 markiert Gdańsk seine schnellste Pro-Zeit der laufenden Saison.

Der Sieg zeigt zugleich, wie eng es an der Spitze der Pro-Szene aktuell zugeht. Nur 6 Sekunden lagen zwischen Ploj und Tvrdik, 25 weitere zwischen Tvrdik und Reynolds auf Platz 3. Eine einzelne Station, hier die Wall Balls, kann über Sieg und Niederlage entscheiden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Für die Ausgabe 2026 liegt keine veröffentlichte Gesamtzahl vor. Zum Vergleich: Bei HYROX Gdańsk 2025 traten in den Einzel- und Doubles-Kategorien zusammen deutlich über 2.000 Athletinnen und Athleten an, darunter 745 Männer und 339 Frauen in der offenen Einzelwertung sowie 124 Pro-Männer und 42 Pro-Frauen.

Neben Gdańsk veranstaltet HYROX in Polen auch Rennen in Poznań, Katowice und Warschau. Diese Standorte gehören zu den etablierten polnischen Austragungsorten im HYROX-Saisonkalender.

Die Pro-Division ist die leistungsstärkste Wertungsklasse bei HYROX, in der ambitionierte und internationale Spitzenathleten wie Ploj oder Stroschneider gegeneinander antreten, oft mit Startplätzen über Qualifikationszeiten. Die Open-Division richtet sich dagegen an Freizeit- und Breitensportler ohne Qualifikationsdruck, mit denselben acht Stationen, aber einem breiteren Leistungsspektrum im Feld.