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Dearden und Oswald siegen bei HYROX Genf

Jake Dearden und Stefanie Oswald gewinnen die Pro-Einzelrennen bei HYROX Genf 2026 mit klarem Vorsprung, alle Ergebnisse und Podien im Überblick.

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Aktualisiert am
13.10.2026
Veröffentlicht am
13.10.2026

Inhaltsverzeichnis6
  1. 1Das Wichtigste in Kürze
  2. 2Männer Pro: Dearden zieht früh davon
  3. 3Frauen Pro: Oswald bestätigt ihre Form
  4. 4Pro Doubles: Heimsieg bei den Frauen, Krimi bei den Männern
  5. 5Weitere Ergebnisse der Saison
  6. 6FAQ: Häufig gestellte Fragen

Jake Dearden und Stefanie Oswald haben am 9. Oktober 2026 die Pro-Einzelrennen bei HYROX Genf gewonnen. Dearden lief in 55:03 zum Sieg bei den Männern, Oswald siegte bei den Frauen in 59:03. Austragungsort war das Palexpo Genf.

Männer Pro: Dearden zieht früh davon

Jake Dearden hat das Männer-Pro-Rennen über die komplette Distanz dominiert. Mit 55:03 lief der Engländer 42 Sekunden schneller als Verfolger Liam McCroary aus Schottland, der in 55:45 ins Ziel kam.

Marc Dean aus England sicherte sich in 56:34 den dritten Podiumsplatz. Dahinter folgten Gregory Pereira (Frankreich, 56:46) und der Schweizer Tiziano Pedrocchi (57:04), die um die restlichen Top-5-Plätze kämpften.

42 Sekunden klingen nach wenig, sind in einem Elite-Rennen über acht Stationen aber ein klarer Vorsprung. Das Feld in Genf bestand aus einer dichten Gruppe knapp über der Einstundenmarke, Dearden lief als einziger klar darunter.

Frauen Pro: Oswald bestätigt ihre Form

Stefanie Oswald hat in Genf nachgelegt, was sie bereits in Maastricht gezeigt hat. Mit 59:03 sicherte sich die Deutsche ihren zweiten Pro-Sieg in Folge und baute dabei einen Vorsprung von über zwei Minuten auf die Verfolgerinnen auf.

Die Schweizerin Melanie Maurer holte sich auf heimischem Boden den zweiten Platz in 1:01:27. Elli Stenfors aus Finnland, Siegerin in Genf 2025, komplettierte das Podium in 1:01:47 und musste sich damit mit Rang drei begnügen.

Zwei Siege in Folge bei zwei unterschiedlichen Strecken sind ein Signal. Oswald wirkt in dieser Saisonphase konstanter als die Konkurrenz um Maurer und Stenfors, die beide an einem guten Tag für den Sieg infrage kämen.

Pro Doubles: Heimsieg bei den Frauen, Krimi bei den Männern

Melanie Maurer legte nach ihrem Silber im Einzel direkt nach und gewann die Pro Doubles der Frauen zusammen mit Celine Von Potobsky in 58:00. Das Schweizer Duo lag damit fast vier Minuten vor Zoé Tsikou und Kristina Litvinova, die in 1:01:56 Zweite wurden. Megan Powell und Charlotte Taylor-Green komplettierten das Podium in 1:02:03.

Bei den Männern ging es deutlich enger zu. Thomas Dubost und Tommy Valentin gewannen in 51:06 vor Dylan Caruso und Eugenio Bianchi (51:19). Nur eine Sekunde dahinter sicherten sich Danny Rae und Jamie Hennessy in 51:20 den dritten Platz, insgesamt trennten die drei Podiumsteams nur 14 Sekunden.

Ein Tagesdoppel wie das von Maurer, erst Silber im Einzel, dann Gold im Doppel, zeigt, wie eng Form und Tagesverfassung bei HYROX zusammenhängen. Wer sich für ein Pro-Doubles-Rennen vorbereitet, findet in unserem HYROX Supplements Vergleich Hinweise zur Versorgung über einen vollen Wettkampftag.

Weitere Ergebnisse der Saison

Weitere aktuelle HYROX-Ergebnisse findest du in unseren Berichten zu HYROX Boston, HYROX Gdańsk und HYROX Toronto.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

HYROX Genf 2026 wurde vom 9. bis 11. Oktober in der Palexpo Genf (Halle 4 und 5) ausgetragen. Insgesamt gingen 8.228 Athletinnen und Athleten über alle Kategorien und Divisionen an den Start, von Pro über Doubles bis zu den Relay-Rennen.

Dearden lief in Saison 9 bereits in Bordeaux eine Pro-Zeit von 54:20 und in Tenerife 57:20, zusätzlich holte er in Bordeaux mit Doubles-Partner Charlie Botterill 48:49. Genf war damit sein dritter Pro-Start der laufenden Saison, und mit 55:03 blieb er klar im Bereich seiner bisherigen Bestzeiten dieses Jahres.

Bei den Open Doubles siegten Gabin Bertapelle und Tom Martz bei den Männern in 51:50, bei den Frauen Laurie Armand und Marie-Laure Thieux in 1:02:56, im Mixed gewannen Salome De Barthez und Thomas Fry in 55:36. Bei den Relays setzten sich bei den Männern ein französisches Quartett um Sébastien Rousseau in 53:00 durch, bei den Frauen ein Schweizer Team um Laure Bovy in 1:03:20 und im Mixed ein italienisch-schweizerisches Team in 53:15.

Neben Genf trägt die Schweiz im Rennkalender auch Stationen in St. Gallen und Basel aus. Genaue Termine für die kommende Saison stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.